Kinder und Jugendcoaching

Kinder- und Jugendcoaching

23. Februar 2020

Wie sinnvoll sind eigentlich Coachingangebote für Kinder und Jugendliche?

Gerade vor Eintritt in die Pubertät oder während der Pubertät kann Coaching hilfreich unterstützend wirken, wenn Eltern einfach nur noch uncool sind und auch selber das Gefühl haben, dass sie ihre Töchter und Söhne irgendwie gar nicht mehr oder nur noch wenig erreichen.

Sich abkapseln, Ängste, null Bock auf Schule oder auch übersteigerter Ehrgeiz in schulischen Aufgaben?
Oder eigentlich schon „zu groß sein“ für Heimweh, Bettnässen oder Tränenausbrüche, die vielleicht speziell für Jungs in ihrer Peergroup schwierig zu vertreten sind?
Dramatischer langwieriger Liebeskummer oder  zu großes Lampenfieber vor Referaten und Präsentationen?

Aber deshalb gleich zur Kinder- und Jugendtherapeutin?
Wo doch sonst alles in Ordnung ist?
Vielleicht ist es schwierig einen Platz zu bekommen und womöglich ist es ein weiterer langfristiger wöchentlicher Termin, wo die Woche doch schon so voll mit Schule und weiteren Aktivitäten ist?
Und außerdem, mein Kind ist doch nicht krank?

Häufig macht es Sinn, in einem Erstgespräch auszuloten, worum es geht.
Liegt eine kleine Störung vor, die durch ein Coaching leicht zu beheben ist, oder handelt es sich tatsächlich um eine Diagnose, bei der ein Coaching nicht tief genug greift?

Dafür bin ich die richtige Anlaufstelle, weil ich als Heilpraktikerin für Psychotherapie  das psychologische Wissen habe, zu erkennen, falls eine Psychotherapie nötig ist.
Als Diplompädagogin hilft mir mein pädagogischer Zugang speziell Kinder und Jugendliche zu Veränderungen anzuregen, und mit der Technik des NLP habe ich ein effektives Werkzeug in der Hand, das auch Kindern und Jugendlichen Spaß machen kann auf dem Wege zur Selbsterkenntnis.

Der Unterschied zwischen Coaching und Psychotherapie liegt darin, dass Psychotherapie dann indiziert ist, wenn das Problem den Alltag extrem einschränkt. Auch die Schwere des Leidensdrucks entscheidet darüber, ob es sich um eine Krankheit oder eine kleine Störung handelt. Gesunde Menschen unterstützt ein Coaching und sie finden aus sich selbst heraus zur Problemlösung.

Dazu „Die Welt“ vom 07.02.2018 (Zitat) :  „Thomas Fydrich, Professor für Psychotherapie an der Humboldt-Universität Berlin, erklärt den Unterschied an einem Beispiel: Viele Menschen haben Angst vor Prüfungen. Zu schauen, woher die Angst kommt und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wiederzufinden – das wäre ein Ziel für den Coach. Werde diese Angst aber so schlimm, dass das Hinausschieben von Prüfungen mit der eigenen Lebensplanung in Konflikt gerät, man etwa das Studium von Semester zu Semester verschleppt, dann werde die Prüfungsangst pathologisch – und könne in einer Therapie behandelt werden.“

Kleine Störungen vor oder während der Adoleszenz sind normal. Bevor sie sich zu großen Störungen auswachsen, kann rechtzeitiges Eingreifen das Familienleben drastisch entzerren.

Zum Neuen Jahr 2020

Mit guten Vorsätzen ins Jahr 2020

8. Januar 2020

Wir alle beginnen gemeinsam das Neue Jahr und sprechen uns gegenseitig unsere guten Wünsche aus:

„Alles Gute zum Neuen Jahr“

„Frohes Neues“

so tönt es bis weit in den Januar hinein wo immer sich Menschen treffen: Freunde, Bekannte, ja sogar Unbekannte.

Im Gegensatz zu persönlichen Höflichkeitsäußerungen zwischenmenschlicher Begegnungen sind die Neujahrswünsche so zahlreich und flächendeckend, dass sie eine Eigendynamik entwickeln, die sich durchaus als positive Energie spüren lassen.

Und diese überall zu spürende positive Energie ist auch Grund dafür, dass viele Vorsätze gefasst werden, die jede*r persönlich mit sich aushandelt. Sie sollen häufig der Gesundheit dienen, schlechte Gewohnheiten abstellen, der Allgemeinheit nutzen oder einen neuen Lebensabschnitt herbeiführen.

Viele Menschen tun das unbegleitet, aus eigener Kraft, andere besorgen sich die entsprechenden Bücher über Ernährung, Sport und Lebensglück, und die besonders Zielorientierten melden sich im Fitness-Studio, beim Sprachkurs oder auch beim Coaching an, um sich persönlich begleiten zu lassen.

Was immer eure Vorsätze sind,
setzt euch nicht unter Druck (mehr dazu in meinem Blog 05/19)
und nutzt die Kraft der Meta-Ebene durch Hinterfragen und Sinnsprüche (mehr dazu in meinem Blogs 07/19 und 04/19).
Außerdem sind eure Vorsätze dann besonders einfach umzusetzen, wenn sie positiv und konkret formuliert, selbst erreichbar, hier und jetzt vorstellbar und sinnlich erfahrbar sind.

In diesem Sinne:

„Happy new Year!“

Leitfäden

Was mich in meiner Arbeit leitet

6. Dezember 2019

Persönlichkeiten lassen sich
-entdecken
-entwickeln-
-entfalten

 

Erfolg erfolgt auf denken, sprechen und handeln.

 

Das Leben ist eine Kunst.
Wer diese beherrscht ist ein Lebenskünstler
und hält damit den Schlüssel zum Glück in der Hand.

 

Ich mache zugänglich, was du schon längst besitzt, von dem du aber bisher nicht wusstest, dass du selber den Schlüssel dazu hast.

An die Dozenten

Wer die Nerven nicht hat ist eben nicht geeignet!?

7. November 2019

Nachdem ich in meinem letzten Blog in „Das Semester hat begonnen…“ (10/19) speziell die Studierenden angesprochen habe, möchte ich mich dieses Mal an die Lehrenden wenden:

Wenn Sie an einer Musikhochschule oder Kunsthochschule, an einer Schauspielschule, einem Konservatorium oder an der Universität mit kreativen Studierenden arbeiten, dann vermittelt speziell Ihr Fach Ihnen Einblicke, wo Sie vielleicht erkennen, dass ein zusätzliches Coaching Ihre Arbeit noch viel erfolgreicher werden ließe.

Sie werden im Laufe des Wintersemesters gerade auch Ihre Erstsemestler*innen kennen und einschätzen lernen. Und auch Prüfungssemester lassen mitunter tief blicken:

Wenn ich mich im Folgenden „metaphorisch“ auf die Musik fokussiere, so weise ich darauf hin, dass ALLE ANDEREN KÜNSTE auch gemeint sind!
Hier also jetzt nur beispielhaft für alle anderen Bühnenkünster*innen
die Musikstudent*innen:

Wo hört das instrumentale und fachliche Können auf? Wo beginnt die Psyche? Hier beginnt die Arbeit des Coachs, und zwar OHNE INSTRUMENT.
Lampenfieber (Blackouts, Flatterbogen, Herzrasen) bis hin zu Übeblockaden, aber auch instrumentenspezifische Schmerzen haben ihre Ursache in der Psyche. Und wenn manche dann geneigt sind zu sagen:

„Wer die Nerven nicht hat, ist auch nicht geeignet für den Job“,
dann sage ich:
„NEIN! Falsch! Gebt ihnen eine Chance!“

Es braucht die Lust am Auftritt, für die die Persönlichkeit so entwickelt sein muss, dass das eigene Können selbstbewusst und überlegen dargeboten werden kann.
Und das lässt sich verstärken oder sogar wecken.

Außerdem wird im Laufe des Studiums eine Entscheidungsfindung immer wichtiger:

„Du musst dir überlegen, was du willst“

ist zwar wahr, ist aber auch extrem schwierig:
Orchester, Solo, Kammermusik oder doch Schwerpunkt Pädagogik?

Auch hier greifen  Coachingtechniken OHNE  inhaltliches Eingreifen.

Oder:

„Wie kann ich mich optimal mental auf Wettbewerbe vorbereiten?“

Und last not least:

„Wie gehe ich eigentlich mit meinen persönlichen Misserfolgen um?“
Ein Leben als Musiker*in ohne Carnegie-Hall- Debüt?
Keine Hauptrolle an der Met in Sicht?

Vielleicht haben Sie Studierende in Ihrer Klasse, Ihrem Seminar, die auffällig introvertiert und dabei extrem ehrgeizig sind, wie der Klavierstudent in dem Ende August angelaufenen Film „Prélude“?

Von der Deutschen Film – und Medienbewertung erhielt der Film das Prädikat „Besonders wertvoll“ mit folgender Begründung:
„Prélude leistet einen starken Beitrag zum Zustand unserer Leistungsgesellschaft, die nicht nur, aber vor allem jungen Menschen mit einem enormen Druck belastet,“

Dieser enorme Druck lässt sich enorm reduzieren.
Mehr dazu in meinem Blog „Du stehst unter Druck?“ (05/19).

 

Zum Wintersemester 2019/20

Das Semester hat begonnen…

28.Oktober 2019

Kurz nach Wintersemesterbeginn möchte ich speziell den Studierenden (Studienanfänger*innen ebenso, wie Prüfungsanwärter*innen) an Universitäten und Hochschulen den Sinn meiner Coaching-Arbeit erläutern.

Eine Form der Lebensberatung, die weit über jedwede Lebens- und Berufserfahrung hinaus geht. Das Wort „Coaching“ ist in aller Munde. Das war vor 10 Jahren als ich Artist Coaching gründete noch nicht so.
Was Artist Coaching bedeutet und wofür es steht, das findet ihr auch hier in meinem Blog (02/19).

Beim Coaching kann es sich durchaus auch um „Psycho“-Coaching handeln. Ein Begriff, der manchmal negativ benutzt wird:

„Das ist doch voll psycho!“

oder

„Kuck mal den Psycho da…“

Dabei meint „Psyche“ nur die subjektive und innere Erlebensseite. Oftmals das, was wir eher aus dem Unbewussten heraus denken und fühlen.

Insofern kann es sehr spannend und aufschlussreich sein, nachzuforschen, WARUM du etwas tust oder kannst, und warum eben nicht.

Und das passiert bei Artist Coaching: hier wird bearbeitet und aufgelöst, so dass sich wirklich etwas verändert..
(siehe auch meinen Blog über Lampenfieber, 03/19)

Tatsächlich spielt die Psyche eine große Rolle, wenn du beispielsweise Lernblockaden hast, und dich wider besseren Wissens einfach nicht rechtzeitig in die Bibliothek oder an den Schreibtisch begibst.

Oder wenn du Prüfungsangst hast, egal ob in mündlichen Präsentationen oder Befragungen vor einem Gremium, oder in schriftlichen Klausuren. Vielleicht kennst du die Symptome, die damit einher gehen können?

Unerklärliche Blackouts oder Panikattacken, Übelkeit, Herzrasen, Hyperventilieren. Und mit jeder Prüfung scheint es schlimmer zu werden… du bist kurz davor, auf deinen Abschluss zu verzichten, ihn nicht zu machen, auf jeden Fall schiebst du es hinaus, fühlst dich der Prüfungssituation einfach nicht gewachsen…

Du bist kurz davor, dir deine berufliche Zukunft zu verbauen, und das wegen einer „kleinen Störung“ die problemlos zu beheben ist?
Das wäre mehr als schade! 

Affirmationen

Die Kraft von Affirmationen

14. September 2019

Affirmationen sind positive, selbstbejahende Sätze, mit denen man seine Gedanken bei regelmäßiger Wiederholung und kontinuierlicher Verinnerlichung umpolt, und dadurch alte schlechte Gefühle mit neuen positiven tauscht.
Nach Wikipedia ist die Affirmation (lateinisch affirmatiō für „Versicherung, Beteuerung“) eine wertende Eigenschaft (…), die mit „Bejahung“, „Zustimmung“ oder „Zuordnung“ beschrieben werden kann.
Gebete und Mantras zählen zu den bekanntesten erprobten Affirmationen.
Es ist für viele Menschen sicherlich sinnvoll, den Tag mit einer Affirmation zu beginnen und auch abzuschließen. Gute versöhnliche Gedanken am Ende des Tages beeinflussen die Nachtruhe positiv. Ebenso fällt das Aufstehen leichter, wenn der Tag mit positiven Gedanken beginnt.
(denn wie wir uns fühlen, das bestimmen unsere Gedanken, und unsere Gedanken, die können wir lernen zu lenken und dadurch bestimmen wir sie selbst)

Aber welche Affirmationen sind wirklich wirkungsvoll?

In dem 1938 von Ernst Lubitsch gedrehten Filmklassiker „Blaubarts achte Frau“ murmelt der in eine Zwangsjacke gesteckte verzweifelte Hauptdarsteller Gary Cooper monoton

„Gestern ging´s mir gut, heute geht’s mir gut und morgen wird´s mir gut gehen.“

Eine Affirmation, die offensichtlich nicht wirkt und schon damals die Lachmuskeln des Kinopublikums reizte.

Das positive Denken entwickelte sich in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Amerika.
Es entwickelte Stilblüten bis hin zu Joseph Murphy in den sechziger Jahren täglich im Radio verbreiteten Ansprachen gespickt mit vermeintlich allgemeingültigen Autosuggestionen.
Die Idee dahinter: wir können bewusst auf das Unterbewusste einwirken.

Das kann aber nur funktionieren, wenn wir unser höchst individuelles Unterbewusstes wenigstens teilweise wahrnehmen und kennenlernen.

Ganz wird uns das nicht gelingen. Aber wir können die Glaubenssätze entdecken, die uns daran hindern, zu erreichen, was wir erreichen können, wenn wir sie nicht mehr glauben und denken würden. Denn diese uns behindernden Glaubenssätze sind letztlich unsere mehr oder weniger bewussten Negativ-Affirmationen.
Wenn wir diese enttarnt und verändert haben, dann haben wir den Boden bereitet für neue wirkungsvolle Affirmationen.

Und hier liegt der Unterschied zu den 0815-Affirmationen in tausenden Büchern angeblich allgemeingültig abgedruckt:
eine wirklich funktionierende Affirmation ist maßgeschneidert auf dich. Und dafür wird sie vorher installiert, sowohl körperlich (unbewusst), als auch geistig (mental). Sie wird dir nicht eingeredet und vorgesetzt, sondern du entwickelst sie selbst, es ist die Deine. Und deshalb glaubst du sie tatsächlich. Und nur dadurch kann sie dann ihre kraftvolle Wirkung in der täglichen Anwendung entfalten.
Ich nennen das den „Wunschbelief“. Woran müsstest du im Bezug auf dich selbst glauben, um alles erreichen zu können, was du erreichen möchtest?

Schon wieder so ein kleines großes Wunder meiner Arbeit, ähnlich der „Märchenstunde“ in meinem Blog über Lampenfieber (03/19)

Other & Self-oriented persons

Raus aus der Opferrolle!

11.August 2019

Kennst du das auch?

„Alle denken an sich, keiner denkt an mich! Aber ich denke immer an alle anderen!“

Du bist also wahrscheinlich eine „Other oriented“ Persönlichkeit.

Wenn jemand niest, sagst du „Gesundheit“

Wenn dir jemand etwas anbietet, antwortest du „Danke“

Wenn ein letztes Stück Kuchen auf der Tortenplatte liegt, fragst du, ob jemand daran Interesse habe, ohne deutlich zu machen, dass du selbst es gern hättest.

Wenn du durch eine Tür gehst, schaust du automatisch hinter dich und hältst dem, der dir folgt die Tür auf. Du kannst gar nicht anders, du bist so.

Und wenn derjenige, dem du gerade die Tür aufgehalten hast, sich nicht bedankt, dann handelt es sich tendentiell um eine eher „Self oriented“ Persönlichkeit. Sie ist vielleicht gerade in Gedanken und hat dich gar nicht wahrgenommen.

Other oriented persons“ agieren wohlerzogen, höflich, empathisch. Und das häufig bis zur Selbstaufgabe, da sie ihre eigenen Wünsche zunächst hinter denen ihrer Mitmenschen zurückstellen. Das Gefühl Opfer zu sein stellt sich ein., das Selbstwertgefühl wird angekratzt.

Self-oriented persons“ wirken vielleicht mitunter egoistisch oder gar egozentrisch, in jedem Falle selbstbewusst (im wahrsten Sinn des Wortes von:  „sich selbst bewusst sein“), da sie primär ihre eigenen Bedürfnisse spüren und danach handeln. Wenn sie höflich, zugewandt, gut erzogen und empathisch agieren, dann aber ohne den Hang zur Selbstaufgabe.

Prüfe, ob es sich bei dir und deinem Gegenüber um eine „Self oriented“ oder um eine „Other oriented“ Persönlichkeit handelt.

Wir werden als das eine oder andere geboren, geprägt, erzogen.

Erfahrungsgemäß sind die sehr erfolgreichen Menschen vorwiegend „Self oriented“.

Wenn ich weiß, was ich bin und auch, was mein Gegenüber ist, dann kann ich lernen, damit zu spielen und beginne, mich selbst dadurch zu verändern. Und ich kann mich und den Anderen besser verstehen.

„Other oriented persons“ können folglich diese Chance ergreifen und vom „Dulder“ zum aktiv Handelnden werden.

Die Kraft der Meta-Ebene

Die Kraft der Meta-Ebene im täglichen Denken und Kommunizieren

9. Juli 2019

Andere kommunizieren mit mir. Ich kommuniziere mit mir.
(Im inneren Dialog, gedanklich).

Dies geschieht oftmals Druck erzeugend, Partei ergreifend, tendenziös.
Es ist egal, ob deine Partnerin dir vorwirft:

„Nie hörst du mir zu“

oder ob du selber von dir glaubst:

„Nie schaffe ich, was ich mir vorgenommen habe“

Beides erzeugt schlechtes Gewissen und – ja – Druck!
(siehe dazu auch meinen Blog 05/19 „Du stehst unter Druck?“)

Eigentlich sind es Behauptungen, überspitzte Wahrnehmungen, die durch Modaloperatoren  (müssen, sollen, dürfen),  Generalisierungen (immer, nie, alle), Tilgungen  (Weglassen von Informationen durch unbestimmte Worte, wie  man, das, es, so) oder Nominalisierungen (substantivierte Verben) Macht aufbauen.

Es handelt sich also ursächlich nur um ein Sprachphänomen.

Diese so entstandenen Behauptungen lassen sich durch gezieltes Nachfragen enttarnen und dadurch ihrer Macht in Worten und Gedanken berauben.
Wenn du weißt, wie, dann ist das mit etwas Übung sehr einfach und vor allem sehr effektiv:

Nie schaffe ich, was ich mir vorgenommen habe!“
Wirklich nie?“

So kann es nicht mehr weiter gehen!“
Was genau kann wie genau nicht mehr wohin genau gehen?

„Ich muss dringend abnehmen!“
Wer sagt das?“

„Meine Ausgaben sind zu hoch!“
„Wieviel habe ich denn wofür ausgegeben?“

Sich verbal auf Meta zu begeben (durch gezieltes Nachfragen oder mit Hilfe von Sinnsprüchen – siehe dazu auch meinen Blog 06/19 „Das Geheimnis der Sinnsprüche“-) hilft uns, sachlich zu bleiben, da die Sichtweise von der Meta-Ebene relativiert.

Und das wiederum hilft uns positiv zu denken, denn du weißt ja:

„Du bist, was du denkst!“

Was berührt uns eigentlich an Sinnsprüchen und Lebensweisheiten?

Das Geheimnis der Sinnsprüche

4. Juni 2019

Was berührt uns eigentlich so an  Sinnsprüchen und Lebensweisheiten?

Dass sie eine Wahrheit mit Aha-Effekt enthalten, die die meisten Menschen nachvollziehen können.

Wenn Charlie Brown in den Peanuts zu Snoopy sagt:

„Wir leben nur einmal“

(was an sich schon einen Sinnspruch darstellt) und er als Antwort bekommt:

„Falsch! Wir sterben nur einmal, wir leben jeden Tag!“,

dann ist darin eine Form von Trost und Weisheit enthalten, wie wir sie auch im
CARPE DIEM finden („Genieße“ oder wörtlich sogar „Pflücke den Tag“).

Dieser Aha-Effekt katapultiert uns auf die sogenannte Meta-Ebene, wodurch diese Sprüche ein Coaching wertvoll unterstützen können.

Man nennt sie auch „Geflügeltes Wort“ (bei Homer in der Odyssee „das gesprochene Wort, das das Ohr des Hörers auf Flügeln erreicht“) oder Spruchweisheit. Es finden sich auch Sprichworte darunter.

Sind sie von einem Dichter niedergeschrieben, dann sind es Epigramme (Ursprünglich Inschriften, später mit poetischen Gedanken versehen) oder Aphorismen (ein rhetorisch sinnvoller einzelner Gedanke).

So definierte Laotse  bereits vor 2500 Jahren in einem seiner berühmtesten überlieferten Aphorismen, was die Meta-Ebene eigentlich ist:

„Klar siehet wer von Ferne sieht, doch nebelhaft, wer Anteil nimmt“

Im Coaching bezeichnet man die Meta-Ebene als „3.Position“ für den neutralen Beobachter auf mein Verhalten (1. Position) und das der anderen (2.Position).

Du stehst unter Druck?

Du stehst unter Druck?

7. Mai 2019

Was ist es, das dich unter Druck setzt? Oder denkst du, dass du dich unter Druck setzen lässt?

Bedenke: Niemand hat die Möglichkeit dich unter Druck zu setzen. Das tust nur du selbst.

Aber wie? Durch deine Gedanken! Diese machen deine Gefühle. Denn du fühlst, was du denkst.

Aber was genau denkst du? Du denkst das, was du selbst im inneren Dialog mit dir / zu dir sprichst:

„Ich muss noch…“
„Ich darf nicht…“
„Ich sollte endlich …“

Wer sagt das?

Du!!!

Im Leben braucht man keinen Druck, sondern Auftrieb!

Wie beim Fliegen:
Segelflugzeuge, Drachen- oder Gleitschirmflieger brauchen Thermik zum Steigen. Flugzeuge fliegen, weil oberhalb der Tragflächen Sog entsteht.

Deshalb kannst du jetzt damit aufhören, dich selber unter Druck zu setzen.